Dienstag, 11. Mai 2010

Erfahrungsprofil: Die Rolle der Shelly

Genau wie meinem Schauspielkollegen Lukas alias Barney hat es mir sehr viel Spaß gemacht die Rolle der Shelly zu spielen und mit dem Team zusammen zu arbeiten.

Für mich persönlich war es eine große Herausforderung, auf Kommando eine andere Person zu spielen und die „Shelly“ in mir zum Leben zu erwecken. Dabei immer auf die richtige Körperhaltung, Stimmlage, Mimik und Gestik zu achten, war nicht immer einfach und erforderte hohe Konzentration.
Ich erinnere mich speziell an eine Szene, in der ich Barney mit einem einfachen „Ja, bitte“ zeigen sollte, dass ich hin und weg von ihm bin und mit ihm sofort Kaffee trinken gehen möchte. Erst nach mehreren Anläufen habe ich gespürt, was ich ausdrücken soll und wie ich es spielen muss.

Zusammenfassend denke ich, dass wir an unserem ersten Drehtag schnell gemerkt haben,
dass ein Film nicht einfach „mal nebenbei“ entsteht und neben technischen Erfordernissen wie z.B. das Anpassen der Lichtverhältnisse und der Kameraposition eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten maßgeblich ist.

An dieser Stelle, auch ein großes Dankeschön an unsere Statistinnen.

Ich freu mich auf unseren nächsten Drehtag,
Giovanna

Montag, 10. Mai 2010

Die "harte" Arbeit als Schauspieler

Es war und ist mir eine große Ehre keinen geringeren als Barney Stinson spielen zu dürfen. Von Ihm stammt neben vielen Aufreißerstorys auch der Satz: "Wie oft soll ich euch das noch sagen? Der einzige Unterschied zwischen meinem Leben und einem Porno? Mein Leben ist besser ausgeleuchtet!" Man könnte meinen ein flacher Witz auf Kosten einer hart arbeitenden Berufsgruppe, aber während den Dreharbeiten wurde mir klar, hinter dem Witz steckt mehr, nämlich dann, wenn man weiss, wie aufwendig die Ausleuchtung eines Sets sein kann.

Ich habe schon häufiger Viedeos gedreht, für die Schule, für die Familie, zum Spaß mit Freunden, im Grunde fast alles was man auf Amateurbasis so machen kann. Aber mit viel Licht, Reflektoren und Richtmikrofon? Das war neu. Neu war damit auch eine ganz andere Erwartungshaltung an den Schauspieler. Bei früheren Videos ging es nur ums Schauspielern und die Kamera lief nebenbei und hat aufgezeichnet. Noch fokussierter war es in der Theater AG meiner Schule, wo es ausschließlich um das Spielen an sich ging. Das alles änderte sich mit der einsetzenden Professionalisierung bei unserem Videodreh. Das "spielen" alleine reichte nicht mehr, wichtiger war: Wie sieht das alles auf der Kamera aus und wie hört es sich? Passt der Bildausschnitt, wie viel darf ich mich bewegen, sind die Gesichtsausdrücke zu übertrieben und vor allem: Bin ich richtig ausgeleuchtet? Das alles nahm viel Zeit in Anspruch, Zeit die aufjedenfall richtig investiert ist, aber auch gleichzeitig langes warten und eine enorme fokussierung auf den Moment bedeutet, in dem gedreht wird. Klar klappt nicht alles beim ersten Mal, aber wenn man 10mal hintereinander seinen Einsatz verpasst, kann die Stimmung am Set schnell ungemütlich werden. Mir ist sowas natürlich nicht passiert. Aber ich habe gelernt: Schauspielerei ist harte Arbeit, die aber bei einem so coolen Team richtig viel Spaß macht. Hallo, ich habe den ganzen Tag in nem Pub verbracht und Frauen angegraben? Wer bekommt sonst dafür eine Note an der Uni?

Gruß Lukas Quilitz
aka Barney Stinson

Kurzprofil: Lichttechnik

Vorab: Da wir GoldMedalKids so ziemliche Allrounder in der Medienbranche sind, hat jeder am Set verschiedenste Aufgaben erfüllt. Selbst die Schauspieler standen bei Lichtfragen auch mal hinter der Kamera um ihre Meinung beizutragen. Mein Beschäftigungsfeld beim 1.Dreh war primär die Lichttechnik.

Da das RFH-Medienzentrum leider nicht über die Lichtaggregate verfügt die für unseren Dreh von Nöten gewesen wären, hab ich 3 Lichtaggregate meines Vaters zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich hier um Multiblitz Aggregate der Serie Variolite Compact 1800 mit einer Leistung von 650 Watt. Dazu 3 Stative, 2 Black boxen und 1 Reflektor Schirm.
Das Licht lässt sich durch einen Regler auf verschiedene Helligkeitsstufen einstellen. Durch die Black Boxen bekam das Licht eine natürliche Wärme, da das grelle Licht einen Weißfilter durchleuchtet. Das dritte Aggregat beleuchtete das Set indirekt mit einem Schirmreflekor um ebenfalls ein natürliches Licht zu suggerieren.
Nach einigen Versuchen(1 1/2 Std.) hatten wir endlich das "perfekte" Licht für unsere erste Einstellung. Mit jeder nun folgenden Einstellung gewannen wir ein Gefühl für das positionieren der Aggregate und einstellen der Lichtintensität.
Einziges "Fiasko" bei unserem sonst erfolgreichen Dreh war die Set Abstimmung, nachdem wir uns im vorderen Teil der Location (im Jameson Pub) eingerichtet hatten bekamen wir von der Bar-Managerin gesagt, dass wir doch vielleicht besser im hinteren Teil der Pubs drehen sollten.
So mussten wir alles Equipment nochmal ab-und aufbauen.
Im Großen und Ganzen aber wurde der Dreh von allen Beteiligten professionell durchgeführt und das von uns bis dato gesichtete Material sieht vielversprechend aus.

Gruß
André Tillmann

Sonntag, 9. Mai 2010

Offizielles GMK Logo

Ladies and Gents,
das Voting ist beendet und die 'Gold Medal Kids' haben ihr offizielles Logo.
Die No.2 hat das Rennen gemacht und ist mit 56% an der Spitze gelandet,
hier ist es für euch noch mal in voller Pracht.Post scriptum:
Ein dickes DANKE für alle die sich die Mühe gemacht haben unseren Blog zu besuchen um abzustimmen.